"MEINUNG"
Im Trend
Von
Franz-Josef Schlömer
(Sportredakteur der
Oldenburger Volkszeitung)
Nur
vier VEC-Volleyballklubs nahmen mit sechs Herrenteams in der
abgeschlossenen Saison am Punktspielbetrieb teil. In der Masse eine enttäuschende
Präsenz. Und sie steht im krassen Gegensatz zu folgender Zahl: 30 Teams
(inklusive zwei Pflichtdamen pro Mannschaft) mischten den ganzen Winter
über in der Hobbyliga mit.
Dieses
Verhältnis passt indes sehr wohl in die geänderte Sportlandschaft, in
der der Freizeitsport mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Der Sportler
entscheidet, wann er läuft oder ins Fitnessstudio geht. Und die
Hobbyvolleyballer entscheiden, wann sie an ihren Trainingsabenden
spielen wollen, anstatt an Wochenenden ganze Tage auf Achse sein zu müssen.
Mit diesem Freizeittrend müssen sich auch andere Sportarten
auseinandersetzen.
Die
Entwicklung im Hobbyvolleyball ist absolut bedarfsorientiert. Dass es
nicht in "wilde Ligen" ausartet, sondern in geordneten Bahnen
und bewährten Vereinsstrukturen läuft, ist natürlich ein Verdienst
des ausrichtenden 1. Volleyball-Vereins Vechta. Eine gute Sache. Und wo
Eltern in der Halle spielen, kommen auch Kinder mit und bleiben
schneller in dieser Sportart hängen. |